7.-10. Monat

7. Monat

Das Babygesicht prägt sich aus. Die Augenbrauen und Wimpern wachsen. Die Augen öffnen und schließen sich. Auch die Finger lernen, eine Faust zu machen. Neben den motorischen Erfahrungen sammelt das Baby Kraft. Es verdoppelt in vier Wochen fast sein Gewicht. Am Ende der 28. Woche wiegt es rund 1100 Gramm und misst etwa 34 cm.

Wachsen allein langweilt das Baby. Es reagiert aktiv auf Kontaktangebote wie Streicheln, ein vorgesungenes Lied oder die ihm zugewandte Stimme von Mutter oder Vater. Für diese Beschäftigung wird sich das Baby nach der Geburt bedanken: es wird guten Mutes sein.
  8. Monat

Jetzt ist das Baby schon weitgehend für sein neues Leben gerüstet. Aber es hat für acht Wochen noch ein großes Programm: sein Gewicht bis zur Geburt fast noch einmal zu verdoppeln, von 1.800 Gramm am Ende die 32. Woche auf möglichst 3.400 Gramm in die 40. Woche. Immerhin ist es schon etwa 40 cm groß.
9. Monat

Es wird eng für das Baby, weil es kräftig wächst und Gewicht zulegt. Die Körperfunktionen richten sich auf Unabhängigkeit ein. Den Temperaturwechsel können Babys nun meist verkraften. Die Käseschmiere baut sich ab. Arme und Beine bekommen die typischen Babypolster. Am Ende der 36. Woche wiegt das Baby 2.750 Gramm und misst etwa 45 cm.
10. Monat

Das Baby richtet sich auf Geburt ein und dreht sich in die Lage, die es dafür einnehmen will, normalerweise mit dem Köpfchen nach unten in die sogenannte Schädellage. Mit den ersten Senkwehen der Mutter schiebt es sich nach unten ins Becken. Dabei drückt es mit dem Kopf in den Beckenboden, stemmt sich in der Magengegend ab und hilft aktiv mit, seine Geburtswege zu dehnen und zu öffnen. Sein eigener und schon eigenwilliger Hormonhaushalt bestimmt in der Regel den Geburtstermin mit. So geht ohne das Baby eigentlich nichts. Aber naturgemäß sind Mutter und Kind gemeinsam auf Geburt eingestellt. Und Geburtshelfer sind da, um zu helfen. Alles Gute.